Expeditionstagebuch - Kapitel 1
So zog der Missionar aus, um die Heiden unter den Tisch zu saufen und sie zum Christentum zu bekehren (Über die fragwürdige Missionsarbeit in Deutsch Südwest; aus „Morenga“ von Uwe Timm)
Noch in Südafrika, unweit einer kleinen Skorpionenbrut in den Cedernbergen (Zum Glück war der Größte schon tod), entschlummerte ich unter dem einmaligen Sternenhimmel Afrikas und sah ich mich von diversen Käferstichen heimgesucht, welche zu kleinen Erhebungen an meiner Stirn führten (Sollte nicht meine letzte Erfahrung mit afrikanischen Araknoiden bleiben).Am nächsten Tag erreichten wir endlich die Grenze zu Namibia, am Orange River (Oranje).

Überrascht von der Sauberkeit und sonstigen Qualität des Campingplatzes kampierten wir, nach eingängigen Thekengesprächen, an den Ufern des Oranje. Der Oranje ist für seinen Diamantenreichtum bekannt und ist nicht zuletzt deshalb mit vielen Legenden behaftet, welche nicht selten mit der deutschen Kolonialgeschichte zusammenhängen. Er meandert durch eine schroffe und nahezu tote Landschaft, und beglückt sein Ufer und Hinterland mit schmalen Grünstreifen, welche für den Weinanbau genutzt werden. Jenen Fluß befuhren wir am Folgetag in einem Kanu, da der Oranje Hochwasser führte, kein gänzlich einfaches Unterfangen. Hierzu führte uns ein kleiner Namalümmel in die Kunst des Kanufahrens ein – Bei der Strömung blieb mein Muskeleinsatz jedoch eingeschränkt.



Anschließend durchfuhren wir die Wüste in Richtung Dune45, einer der höchsten Dünen der Welt. Vorher sollte sich jedoch das wirkliche Highlight der Tour enthüllen, mitten in der Wüste, zwischen Basthütten und Wellblechvillen…


Morgen dann mehr von Fish River Canyon und wie ich mich verlegen bei einem Nama für den Genozid von 1905-1907 entschuldige. Gruß
Noch in Südafrika, unweit einer kleinen Skorpionenbrut in den Cedernbergen (Zum Glück war der Größte schon tod), entschlummerte ich unter dem einmaligen Sternenhimmel Afrikas und sah ich mich von diversen Käferstichen heimgesucht, welche zu kleinen Erhebungen an meiner Stirn führten (Sollte nicht meine letzte Erfahrung mit afrikanischen Araknoiden bleiben).Am nächsten Tag erreichten wir endlich die Grenze zu Namibia, am Orange River (Oranje).

Überrascht von der Sauberkeit und sonstigen Qualität des Campingplatzes kampierten wir, nach eingängigen Thekengesprächen, an den Ufern des Oranje. Der Oranje ist für seinen Diamantenreichtum bekannt und ist nicht zuletzt deshalb mit vielen Legenden behaftet, welche nicht selten mit der deutschen Kolonialgeschichte zusammenhängen. Er meandert durch eine schroffe und nahezu tote Landschaft, und beglückt sein Ufer und Hinterland mit schmalen Grünstreifen, welche für den Weinanbau genutzt werden. Jenen Fluß befuhren wir am Folgetag in einem Kanu, da der Oranje Hochwasser führte, kein gänzlich einfaches Unterfangen. Hierzu führte uns ein kleiner Namalümmel in die Kunst des Kanufahrens ein – Bei der Strömung blieb mein Muskeleinsatz jedoch eingeschränkt.



Anschließend durchfuhren wir die Wüste in Richtung Dune45, einer der höchsten Dünen der Welt. Vorher sollte sich jedoch das wirkliche Highlight der Tour enthüllen, mitten in der Wüste, zwischen Basthütten und Wellblechvillen…


Morgen dann mehr von Fish River Canyon und wie ich mich verlegen bei einem Nama für den Genozid von 1905-1907 entschuldige. Gruß
tup-hoschi - 1. Apr, 19:13

