Mittwoch, 13. April 2011

Expeditionstagebuch - Kapitel 8

"Er blieb unbelehrbar, bis er blutete." (Sprichwort der Nama)
Nachdem wir die Nacht in der "Disco zum Grünen Kranz" durchgezecht hatten, ich der Unannehmlichkeit mit einem Franzosen eine Konversation zu führen nicht entrinnen konnte (Verzeiht!) und ich eine ausgibiege Nachtruhe genoss, erwartete die Gruppe am Folgetag ein Erlebnis der ganz besonderen Art.

GK
Zu diesem Zeitpunkt schwankte meine Fahrfähigkeit zwischen "Deutsch" (bis 0,5 p/m ?) und "Südafrikanisch" (immer)

Wir fuhren mit einem Shuttleservice -15 Insaßen, davon 13 Deutsch- nach Walvisbay, um dort eine "Robben und Delphin Cruise" zu erleben. Am Hafen von Walvisbay angekommen begrüßten wir weitere Teilnehmer dieser Unternehmung bzw. 8 weitere Deutsche. Neben der Viecher-Beschauung stand auch ein Sektfrühstück auf der Cruiseordnung - Passte irgendwie nicht, aber war ganz nett. So fuhren wir ca. 2,5h an der Küste Namibias entlang, besuchten Robbenkolonien und verfolgten Delphine für heißbegehrte Schnappschüsse.

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Ein besonderes Highlight waren handzahme Robben, welche durch Fischduft angelockt einfach an Board -aufgepasst: Wortwitz - robbten und sich streicheln ließen. Unverzüglich einen Bruder im Geiste erkennend gesellte ich mich zu meinem Robben-Bro' und liebkoste ihn männlich.

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Nach jener Tour startete der Teutonen-Transport in Richtung Swakopmund, wo wir nach unserer Abladung noch einmal durch die Straßen wandelten. Hierbei entdeckten wir einen CD-Laden - Ich halte immer noch Ausschau nach Roxette CD's, für deren Konzert im Mai -, welcher uns ob seines Angebots nicht schlecht staunen ließ. Das Warentransporte nach Afrika auf dem Seeweg etwas länger dauern ist schon klar, aber so lange...

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Hierdurch wurden wir auf ein mannichfaltiges Warenangebot aus der Heimat aufmerksam gemacht. Angefangen bei Mestemacher Vollkornbort und Punpernickel, über Werther's Echte bis hin zum Glühwein (auch als Granulatzusatz für Wein erhältlich), war alles in den Einkaufsregalen zu finden - und noch mehr...

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Außerdem erfuhren wir in Swakopmund von der allumfassenden Heilkraft afrikanischer Kartoffelprodukte! Leider war jener Laden bereits geschlossen, obwohl er allen versprach sich zu kümmern...

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Bevor ein Abschiedsdinner celebriert wurde - die Reise endete nun für einen Teil der Gruppe, welche dann am Folgetag nach Windhoek verbracht werden sollte (darunter auch ich) - gönnte ich mir eine ausgiebige Joggingtour - ausgiebig, weil verlaufen - entlang der Strände und durch die verschiedenen Viertel Swakopmunds.

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Der alte Mann und das Meer

Somit verabschiedete ich mich am Abend von unseren klasse Guides, die mittlerweile wesentlich mehr waren, als nur unsere Fahrer. Zu jenen sei gesagt, dass sie die Strecke "Kapstadt - Victoria Falls" (bzw. umgekehrt) bereits das 5 Mal fuhren -eine Strecke benötigt ca. 14 Tage-, bei einem Monatsgehalt von 300€...

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