Politik- und Internetzusammenbruch
"In Gauteng a ligthtning killed 9 people in a chalet simultaneously. Local political groups demand an investigation on the background and motive of the deed" (Bericht auf einem Lokalsender zum manchmal absurden Streben nach politischer Geltung)
Nach dieser eher erheiternden Morgenmeldung über die semi-vernünftige Befürchtung, dass Gewitter könnte rassistische Motive für seine "Tat" gehabt haben, begann ein sehr interessanter und lehrreicher Tag.
Es ist erstaunlich, wie sehr sich Süd-Afrika nach dem Ende der Apartheid (1994) um Gleichberechtigung und Anerkennung aller Volksgruppen bemüht und eine extreme Sensibilität bzgl. Rassismus an den Tag gelegt wird. Hierzu bewegt man sich leider nicht selten am Rande des Absurden. So stellt das "Black Economic Empowerment" Programm das Nichteinhalten einer bestimmten Quote von Schwarzen in allen Hierarchieebenen unter Strafe. Dieses hat zu Folge, dass teilweise semi- bis gar nicht geeignete Menschen im privaten und öffentlichen Sektor in bestimmte Positionen kommen. Dies war einer der wichtigsten Gründe für den faktischen Zusammenbruch (Es lief nichts mehr!) der Verwaltung in der Provinz Kwazulu-Natal vor einigen Wochen. Man stelle sich vor, die Landesregierung von NRW würde wegen Missmanagement und Ratlosigkeit auseinanderbrechen (Zur Beruhigung das Foto einer Aloe, siehe unten).

Außerdem -so erfuhr ich nicht ohne Befremdung- wird neben den Ur-Völkern Südafrikas bald auch den Moslems gesetzlich das Recht auf Polygamie zugesprochen. Weiterhin ist rechtlich durchsetzbar die Mitgift für eine Frau in Form von Rindern oder Bargeld zu bekommen. Alles -ernsthaft- interessante Ansätze eine bestimmte Gleichheit zu schaffen, jeodoch frage ich mich, warum die Säkularisierung derart ausgeblendet wird.
Von diesen (putzigen) Informationen überwältigt, wollte ich zur Mittagszeit etwas Seriendownload betreiben und schaffte es so, die Internetversorgung meiner Gastfamilie zum Erliegen zu bringen. Ich hatte die Frage nach einer möglichen Trafficbegrenzung immer auf den Lippen, nur leider immer wieder vergessen...
Quasi einer wesentlichen Existenzgrundlage beraubt, machte ich mich joggenderweise zum indischen Ozean auf und genoss dessen rauschende Wellen und die brennende Abendsonne.

Hiermit endet nun der etwas ernst geratene Eintrag. Ich gelobe Besserung!
Nach dieser eher erheiternden Morgenmeldung über die semi-vernünftige Befürchtung, dass Gewitter könnte rassistische Motive für seine "Tat" gehabt haben, begann ein sehr interessanter und lehrreicher Tag.
Es ist erstaunlich, wie sehr sich Süd-Afrika nach dem Ende der Apartheid (1994) um Gleichberechtigung und Anerkennung aller Volksgruppen bemüht und eine extreme Sensibilität bzgl. Rassismus an den Tag gelegt wird. Hierzu bewegt man sich leider nicht selten am Rande des Absurden. So stellt das "Black Economic Empowerment" Programm das Nichteinhalten einer bestimmten Quote von Schwarzen in allen Hierarchieebenen unter Strafe. Dieses hat zu Folge, dass teilweise semi- bis gar nicht geeignete Menschen im privaten und öffentlichen Sektor in bestimmte Positionen kommen. Dies war einer der wichtigsten Gründe für den faktischen Zusammenbruch (Es lief nichts mehr!) der Verwaltung in der Provinz Kwazulu-Natal vor einigen Wochen. Man stelle sich vor, die Landesregierung von NRW würde wegen Missmanagement und Ratlosigkeit auseinanderbrechen (Zur Beruhigung das Foto einer Aloe, siehe unten).

Außerdem -so erfuhr ich nicht ohne Befremdung- wird neben den Ur-Völkern Südafrikas bald auch den Moslems gesetzlich das Recht auf Polygamie zugesprochen. Weiterhin ist rechtlich durchsetzbar die Mitgift für eine Frau in Form von Rindern oder Bargeld zu bekommen. Alles -ernsthaft- interessante Ansätze eine bestimmte Gleichheit zu schaffen, jeodoch frage ich mich, warum die Säkularisierung derart ausgeblendet wird.
Von diesen (putzigen) Informationen überwältigt, wollte ich zur Mittagszeit etwas Seriendownload betreiben und schaffte es so, die Internetversorgung meiner Gastfamilie zum Erliegen zu bringen. Ich hatte die Frage nach einer möglichen Trafficbegrenzung immer auf den Lippen, nur leider immer wieder vergessen...
Quasi einer wesentlichen Existenzgrundlage beraubt, machte ich mich joggenderweise zum indischen Ozean auf und genoss dessen rauschende Wellen und die brennende Abendsonne.

Hiermit endet nun der etwas ernst geratene Eintrag. Ich gelobe Besserung!
tup-hoschi - 12. Mär, 14:29

