Tsitsikamma
Sonntags über einen Flomarkt flanierend und interessiert wie skeptisch einen Stand beäugend, sprach mich ein Vertreter der südafrikanischen Bevölkerungsmehrheit folgendermaßen an: "Hey, you came to my stand?! Now I am your friend!" (Es reimt sich eben nur im Englischen)
Um den Tsitsikamma Nationalparkt zu beschreiben, taugen Bilder mehr als tausend Worte...


Bis zu diesem Zeitpunkt wussten wir noch nicht das unfreiwilligerweise 42km, statt geplanter 22km, vor uns liegen würden. Auch war uns nicht bewusst, dass die Gangschaltung ihren Geist aufgeben sollte, ein Hinterreifen den Großteil seiner Luft verlieren würde und die einzige Luftpumpe keinen Luft ausspuckte...



Bis zu diesem Zeitpunkt war zwar bereits ein Hinterreifen platt, eine Gangschaltung nur halb-funktionierend und die schrotte Luftpumpe entdeckt, jedoch hatten wir an dieser Stelle noch nicht gegen jede denkbar Vorschrift des Nationalparks verstoßen...

Unsere Verstöße begannen mit der widerrechtlichen Mitnahme von Drahteseln in den Nationalpark. Unwissend ob dieses Umstandes hatten wir zusätzlich natürlich keine Eintrittskarte gelöst (Es hat eben keiner daran gedacht, dass jemand von der Ostseite den Park betritt und man deshalb auch dort einen Verkaufsstand aufstellen sollte). Neben dieser versehentlichen und unglücklichen Umstände, hat wohl auch niemand mit Mut/der Dummheit zweier Deutscher gerechnet, einen Abstieg mit Drahtesel zu wagen...

So stacksten wir ca. 1h lang mit geschulterten Rädern einen Weg mit gefühlten 110% Gefälle herunter. Der schweißtreibende Charakter dieses Unterfangens bei 30° sollte indes keiner besonderen Erwähnung bedürfen. Nach jenen 60min und ca. 20 Deutschen kamen wir auf Null über normal Null an und erst dort hieß es -frei übersetzt: "Besucher müssen ihre Eintrittskarte jederzeit vorzeigen können, ansonsten droht Festnahme"


Unbeirrt setzen wir unseren Weg fort und fuhren über die Hängebrücken, welche das Storm River Mouth überspannen. Nun wurde uns endgültig gewahr, dass der Nationalpark nicht für Radfahrer konzipiert worden war...


Der Abstieg erfolgte von der Erhöhung im rechten oberen Bildrand
Als wir dann endlich eine Raststätte erreichten und uns einen Calamari-Wrap mit Pommes nebst Getränk für 3,50€ gönnten, dachten wir, unsere Tour zurück in Richtung Storms River Village über flaches Land antreten zu können. Eine naive bis dämliche Annahme (obgleich man uns jenes zuvor im Hostel bestätigt hatte)...

Dazu mehr im nächsten Kapitel über unsere Odyssee durch die Tiefe und Weite des Tsitsikamma Nationalparks. Außerdem: Wie fahre ich bei absoluter Dunkelheit ohne Licht und Reflektoren durch einen Urwald und über eine Landesautobahn? Warum ist Elvis im Storms River Village und woher kamen die ganzen Mittrinkenden...
Um den Tsitsikamma Nationalparkt zu beschreiben, taugen Bilder mehr als tausend Worte...


Bis zu diesem Zeitpunkt wussten wir noch nicht das unfreiwilligerweise 42km, statt geplanter 22km, vor uns liegen würden. Auch war uns nicht bewusst, dass die Gangschaltung ihren Geist aufgeben sollte, ein Hinterreifen den Großteil seiner Luft verlieren würde und die einzige Luftpumpe keinen Luft ausspuckte...



Bis zu diesem Zeitpunkt war zwar bereits ein Hinterreifen platt, eine Gangschaltung nur halb-funktionierend und die schrotte Luftpumpe entdeckt, jedoch hatten wir an dieser Stelle noch nicht gegen jede denkbar Vorschrift des Nationalparks verstoßen...

Unsere Verstöße begannen mit der widerrechtlichen Mitnahme von Drahteseln in den Nationalpark. Unwissend ob dieses Umstandes hatten wir zusätzlich natürlich keine Eintrittskarte gelöst (Es hat eben keiner daran gedacht, dass jemand von der Ostseite den Park betritt und man deshalb auch dort einen Verkaufsstand aufstellen sollte). Neben dieser versehentlichen und unglücklichen Umstände, hat wohl auch niemand mit Mut/der Dummheit zweier Deutscher gerechnet, einen Abstieg mit Drahtesel zu wagen...

So stacksten wir ca. 1h lang mit geschulterten Rädern einen Weg mit gefühlten 110% Gefälle herunter. Der schweißtreibende Charakter dieses Unterfangens bei 30° sollte indes keiner besonderen Erwähnung bedürfen. Nach jenen 60min und ca. 20 Deutschen kamen wir auf Null über normal Null an und erst dort hieß es -frei übersetzt: "Besucher müssen ihre Eintrittskarte jederzeit vorzeigen können, ansonsten droht Festnahme"


Unbeirrt setzen wir unseren Weg fort und fuhren über die Hängebrücken, welche das Storm River Mouth überspannen. Nun wurde uns endgültig gewahr, dass der Nationalpark nicht für Radfahrer konzipiert worden war...


Der Abstieg erfolgte von der Erhöhung im rechten oberen Bildrand
Als wir dann endlich eine Raststätte erreichten und uns einen Calamari-Wrap mit Pommes nebst Getränk für 3,50€ gönnten, dachten wir, unsere Tour zurück in Richtung Storms River Village über flaches Land antreten zu können. Eine naive bis dämliche Annahme (obgleich man uns jenes zuvor im Hostel bestätigt hatte)...

Dazu mehr im nächsten Kapitel über unsere Odyssee durch die Tiefe und Weite des Tsitsikamma Nationalparks. Außerdem: Wie fahre ich bei absoluter Dunkelheit ohne Licht und Reflektoren durch einen Urwald und über eine Landesautobahn? Warum ist Elvis im Storms River Village und woher kamen die ganzen Mittrinkenden...
tup-hoschi - 3. Mai, 18:25

