Zurück aus Deutsch-Südwest
"Would vouchers for a night in a 4star hotel, dinner, breakfast and gambling at the local casino complex be ok for you?"
(Eine Mitarbeitern von Kulula Airlines, nachdem ich meinen Anschlussflug nach PE (un-) verschuldet verpasst hatte)
Nachdem ich bei einem nicht-heterosexuellen Frisör (Pleonasmus?), welcher im August seinen Verlobten in Rheine heiraten wird - die Welt ist einfach ein Dorf-, meine Löwenmähne gestutzt hat, sitze ich nun nach 10 Tagen wieder im Internetcafe meines Vetrauens in PE.
Die 9tägige Tour durch Süd-Afrika und Namibia hat sich als wahres Schnäppchen und Erlebnis erwiesen (Route, siehe Bild).

Von den 20 angekündigten Reisenden, nahmen letztendlich nur 5 teil! Somit hatten wir in der "Old Lady" (MAN-Truck,Baujahr 1971, Vornutzer: Bundeswehr) massig Platz, um uns zu entfalten.
Die Bilder der Tour werden in den nächsten Tagen mit entsprechenden Anmerkungen eingestellt werden. Es ist mir indes ein Anliegen über die diffuse (Zusammen-) Arbeit afrikanischer Airlines zu berichten. Nun denn:
Vor ca. 4 Wochen buchte ich bei KULULA für ca. 140€ drei Flüge: PE-Kapstadt, Windhuk-Johannesburg und Johannesburg-PE. Vetragspartner: Der Daniel und Kulula Airlines...Irgendwie klar.
Eine Woche vor dem Antritt des Fluges nach Kapstadt bekam ich eine Email von British Airways (BA) bzgl. ebendiesem. Soweit noch nicht verblüffend, da Kulula eine Tochter/ enger Kooperationspartner von BA ist. Egal, ab nach Kapstadt.
9 Tage später...Windhuk Airport (Scheune mit Rollbahn und WLan), nachdem ich einen Tag zuvor wieder eine Mail von BA bekommen hatte: Ich checke am Kulula Counter ein und bekomme einen Boardingpass von Air Namiba. Mich über nichts mehr wundernd, nehme ich dieses so hin (Afrika). Nach der Kontrolle im Sicherheitsschleuschen suche ich mein Gate bzw. die Maschine von Air Namibia. Fehlanzeige. Da der Daniel nicht zu oft vom Baum gefallen ist, suche ich das Gate mit meiner Flugnummer. Maschine wird von BA gestellt. Aha.
An Board der BA-Maschine werde ich alsdann im Namen von Com(n?)air begrüßt. Beim Flug involviert sind also nun: Kulula, BA, Air Namibia und Comair. Nun landet mein Flieger und ich warte lediglich etwas lange auf den Transitbus und mein Gepäck in Johannesburg. Ok...
Beim einchecken für meinen Anschlussflug wird mir gesagt, dass jener bereits abgehoben habe und warum ich erst jetzt komme. Langsam dämmerte mir, dass ich beim Planen der Flüge die Zeitverschiebung zwischen Windhuk und JBurg außer Acht gelassen haben könnte (Bedeutung: 25min stat 75min zwischen den Flügen, Kurz: Meine Dummheit).
Mich erstmal dumm stellend, lasse ich mich zur Kulula-Zentrale bringen, damit ich einen neuen Flug bekomme. Von meiner eigenen Schuld ausgehend, frage ich dennoch dreist, ob ich aufgrund mangelnder Auslastung des nächsten Fliegers ggf. unentgeltlich in ebendiesem einen Platz bekommen könnte. Nun meint eine etwas grimmige Dame von Kulula, ich müsse bezahlen und für die Rückerstattung des Geldes -sie nahm an der Flieger von Air Namibia sei zu spät gekommen und ich habe daher meinen Flug verpasst- solle ich Air Namibia in Anspruch nehmen... Darauf antwortete ich, dass ich mit Air Namibia in keiner vertraglichen Verbindung stehe, da ich mit Kulula kontrahiert habe, weshalb ich alle Ansprüche von Kulula einfordere und entsprechend eben nicht vor Klärung meines "Schicksals" den Schaltern in der Kulula-Zentrale räumen werde (Die Schlange hinter mir wurde länger und länger).
Schlechtes Englischverständnis (ihrerseits?!) mag die junge Dame von Kulula zu folgenschwerer und überraschender Frage gezwungen haben: "What was responsible for your delay? Did you get your luggage to late? Was the plane to late?" Lunte riechend und wissend, nicht in Gänze zu lügen, sondern "nur" die Verzögerungen etwas aufzublasen, bestätigte ich eine Gepäckverzögerung und den zeitintensiven Transit vom Flieger zum Terminal (Es fuhren Busse), welche letzten Endes zum Verpassen meines Fluges führten - Die Pünktlichkeit des Flugzeuges wäre von Kulula sofort verifizierbar gewesen... (Kurz: Habe aus einer 10min- eine 30min-Verzögerung gemacht).
Nach 20min und mehreren Telefonaten bot man mir eine Hotelübernachtung (inkl. Frühstück) und ein Abendessen im benachtbarten Kasino-/ Vergnügungskomplex, sowie einen Spielgutschein an. Durch Überraschung übermütig geworden drohte ich mit der Forderung nach einem kostenlosen Transit (hin-/ und zurück) den Bogen zu überspannen, erhielt jedoch ein sofortiges: "Yes, we can also arrange that".
Kurz: Mit einem etwas schlechten Gewissen nahm ich alles an (der kostenlose Ersatzflug war natürlich inbegriffen), hatte einen (zu) luxuriösen Abend in einem feinen Hotel, ein angolisches Edelessen und einen Flug nach PE um 6 Uhr in der Früh - Jetzt wird geschlafen!
Quiek!
(Eine Mitarbeitern von Kulula Airlines, nachdem ich meinen Anschlussflug nach PE (un-) verschuldet verpasst hatte)
Nachdem ich bei einem nicht-heterosexuellen Frisör (Pleonasmus?), welcher im August seinen Verlobten in Rheine heiraten wird - die Welt ist einfach ein Dorf-, meine Löwenmähne gestutzt hat, sitze ich nun nach 10 Tagen wieder im Internetcafe meines Vetrauens in PE.
Die 9tägige Tour durch Süd-Afrika und Namibia hat sich als wahres Schnäppchen und Erlebnis erwiesen (Route, siehe Bild).

Von den 20 angekündigten Reisenden, nahmen letztendlich nur 5 teil! Somit hatten wir in der "Old Lady" (MAN-Truck,Baujahr 1971, Vornutzer: Bundeswehr) massig Platz, um uns zu entfalten.
Die Bilder der Tour werden in den nächsten Tagen mit entsprechenden Anmerkungen eingestellt werden. Es ist mir indes ein Anliegen über die diffuse (Zusammen-) Arbeit afrikanischer Airlines zu berichten. Nun denn:
Vor ca. 4 Wochen buchte ich bei KULULA für ca. 140€ drei Flüge: PE-Kapstadt, Windhuk-Johannesburg und Johannesburg-PE. Vetragspartner: Der Daniel und Kulula Airlines...Irgendwie klar.
Eine Woche vor dem Antritt des Fluges nach Kapstadt bekam ich eine Email von British Airways (BA) bzgl. ebendiesem. Soweit noch nicht verblüffend, da Kulula eine Tochter/ enger Kooperationspartner von BA ist. Egal, ab nach Kapstadt.
9 Tage später...Windhuk Airport (Scheune mit Rollbahn und WLan), nachdem ich einen Tag zuvor wieder eine Mail von BA bekommen hatte: Ich checke am Kulula Counter ein und bekomme einen Boardingpass von Air Namiba. Mich über nichts mehr wundernd, nehme ich dieses so hin (Afrika). Nach der Kontrolle im Sicherheitsschleuschen suche ich mein Gate bzw. die Maschine von Air Namibia. Fehlanzeige. Da der Daniel nicht zu oft vom Baum gefallen ist, suche ich das Gate mit meiner Flugnummer. Maschine wird von BA gestellt. Aha.
An Board der BA-Maschine werde ich alsdann im Namen von Com(n?)air begrüßt. Beim Flug involviert sind also nun: Kulula, BA, Air Namibia und Comair. Nun landet mein Flieger und ich warte lediglich etwas lange auf den Transitbus und mein Gepäck in Johannesburg. Ok...
Beim einchecken für meinen Anschlussflug wird mir gesagt, dass jener bereits abgehoben habe und warum ich erst jetzt komme. Langsam dämmerte mir, dass ich beim Planen der Flüge die Zeitverschiebung zwischen Windhuk und JBurg außer Acht gelassen haben könnte (Bedeutung: 25min stat 75min zwischen den Flügen, Kurz: Meine Dummheit).
Mich erstmal dumm stellend, lasse ich mich zur Kulula-Zentrale bringen, damit ich einen neuen Flug bekomme. Von meiner eigenen Schuld ausgehend, frage ich dennoch dreist, ob ich aufgrund mangelnder Auslastung des nächsten Fliegers ggf. unentgeltlich in ebendiesem einen Platz bekommen könnte. Nun meint eine etwas grimmige Dame von Kulula, ich müsse bezahlen und für die Rückerstattung des Geldes -sie nahm an der Flieger von Air Namibia sei zu spät gekommen und ich habe daher meinen Flug verpasst- solle ich Air Namibia in Anspruch nehmen... Darauf antwortete ich, dass ich mit Air Namibia in keiner vertraglichen Verbindung stehe, da ich mit Kulula kontrahiert habe, weshalb ich alle Ansprüche von Kulula einfordere und entsprechend eben nicht vor Klärung meines "Schicksals" den Schaltern in der Kulula-Zentrale räumen werde (Die Schlange hinter mir wurde länger und länger).
Schlechtes Englischverständnis (ihrerseits?!) mag die junge Dame von Kulula zu folgenschwerer und überraschender Frage gezwungen haben: "What was responsible for your delay? Did you get your luggage to late? Was the plane to late?" Lunte riechend und wissend, nicht in Gänze zu lügen, sondern "nur" die Verzögerungen etwas aufzublasen, bestätigte ich eine Gepäckverzögerung und den zeitintensiven Transit vom Flieger zum Terminal (Es fuhren Busse), welche letzten Endes zum Verpassen meines Fluges führten - Die Pünktlichkeit des Flugzeuges wäre von Kulula sofort verifizierbar gewesen... (Kurz: Habe aus einer 10min- eine 30min-Verzögerung gemacht).
Nach 20min und mehreren Telefonaten bot man mir eine Hotelübernachtung (inkl. Frühstück) und ein Abendessen im benachtbarten Kasino-/ Vergnügungskomplex, sowie einen Spielgutschein an. Durch Überraschung übermütig geworden drohte ich mit der Forderung nach einem kostenlosen Transit (hin-/ und zurück) den Bogen zu überspannen, erhielt jedoch ein sofortiges: "Yes, we can also arrange that".
Kurz: Mit einem etwas schlechten Gewissen nahm ich alles an (der kostenlose Ersatzflug war natürlich inbegriffen), hatte einen (zu) luxuriösen Abend in einem feinen Hotel, ein angolisches Edelessen und einen Flug nach PE um 6 Uhr in der Früh - Jetzt wird geschlafen!
Quiek!
tup-hoschi - 30. Mär, 11:10

Singapur grüßt...